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Tipps vom Entwickler für die Praxis | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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1.Handkodiergerät Bei Vergabe von Einzel und Gruppenadresse wird die Vergabe einer einzelnen Adresse vom DHK1 als Gruppenadresse gehandhabt. Dementsprechend kann diese nach erneutem Auslesen nicht verändert werden, da das DHK1 in den Gruppenmodus schaltet. Um die Adresse ändern zu können ist das DHK1 in den Einzeladressmodus zu schalten. 2.Adressvergabe Nicht benutzte Kanäle an Komponenten sollten auch nicht mit Adressen kodiert sein, da diese irgendwann zur Verwirrung führen, wenn z.B. die gleichen Adressen im Kanalgenerator als Hilfskanäle verwendet werden. 3.Verdrahtung / Leitungsführung Kommt es in DUPLINE- Anlagen zu merkwürdigen Effekten, wie z.B. sporadisches Schalten unterschiedlicher Verbraucher, kurzzeitigen Busausfällen o.ä., trotz intakter Bus Okay- Anzeige, liegt zumeist ein Verdrahtungsfehler vor. Vor allen Dingen sind die DUPLINE- 0V- Verbindungen zu überprüfen. Auch eine Verwechslung mit der 0V der Versorgungsspannung kann die Ursache für solche Phänomene sein. Grundsätzlich: Achten Sie immer auf die durchgängige Verlegung der gleichen Adernfarben für gleich Signale, z.B. rot und schwarz für Bus, weiß und gelb für Versorgung. Dadurch vermeiden Sie Falschverdrahtung! Eine Verpolung des Bussignals an Komponenten kann ebenso die Ursache für Unregelmäßigkeiten am Bus sein. Die verpolte Komponente wird aber von Anfang an keine Funktion zeigen! Bei längerem verpolten Betrieb (über mehrere Stunden) kann die Komponente zerstört werden! Achten Sie bei der Leitungsverlegung immer darauf, dass die beiden Busadern beieinander bleiben. Sind Adern im Kabel verdrillt, sollten auch diese verwendet werden. Ziehen Sie nie eine einzelne DUPLINE- Ader über längere Strecken z.B. durch das Gebäude. Diese führt zur Signalunsymmetrie und zwangsläufig zu Störungen im System. 4.Spannungsversorgung an dezentralen Komponenten Verwenden Sie Komponenten, die neben dem DUPLINE- Signal eine 24VDC- Versorgung benötigen, achten Sie bitte darauf, das versorgende Netzteil dicht an der Komponente zu platzieren. Der Grund dafür liegt darin, dass 0V vom DUPLINE und 0V der Versorgung potentialmäßig dicht beieinander liegen. Dadurch kann es zu Mischströmen innerhalb der Rückleitungen kommen, die den Pegel des DUPLINE- Signals ungünstig beeinflussen und zu Störungen führen. Dieses gilt vor allem dort, wo mit hohen Netzteilströmen zu rechnen ist, z.B. Tableauanzeigen, angesteuert aus Ausgabeplatinen. Des weiteren ist der Querschnitt der Versorgungsleitung ausreichend hoch zu wählen. In der Vergangenheit hat es des öfteren Probleme gegeben, dass z.B. Anzeigen nicht ausreichend hell waren, weil die Leitungsverluste zu hoch waren. Überteibens Sie´s nicht, was Strombedarf von LED´s anbelangt: Die meisten LED´s leuchten sehr hell bereits mit etwa 10mA! Auch Komponenten wie DSS 4R und DSS 4R-EIB sollten aus einem zusätzlichen Netzteil gespeist werden. In all diesen Fällen sollte das Zusatznetzteil sekundär keine Verbindung zum Systemnetzteil haben. 5.Konfigurationen Der Kanalgenerator ist mit Tastfunktionen vorkonfiguriert. Bei Verwendung von Rollosteuergeräten ist darauf zu achten, dass die ansteuernden Tasten bei Erstinbetriebnahme keine Umschaltzeiten generieren, was schlimmstenfalls Kontaktverklebungen am Rollosteuergerät zur Folge haben kann. Deshalb sollte von vornherein die Konfiguration entsprechend angepasst werden. 6.Betrieb von Dimmer Die DUPLINE- Dimmer arbeiten prinzipiell ansteuerseitig genauso, wie herkömmliche Tastdimmer: Bei Erzeugung eines Impulses auf einen Tasteingang wird die entsprechende Funktion ausgeführt. Das bedeutet, das in DUPLINE- Systemen ein Dimmer mit einer Tastfunktion angesteuert werden muss. Auch für Zentral EIN oder Zentral AUS muss deshalb in der Steuermatrix auf die der Funktion entsprechenden Adresse eine 1" gelegt werden, sowohl für EINschalten als auch für AUSschalten. 7.Verwendung von Merkern Merker können in vielen Objekten zum Sperren, Starten, oder Verriegeln gewisser Funktionen verwendet werden. In ProLine bis 1.3 liegt leider diesbezüglich ein Fehler vor, der eine Verwendung von Merkern bei Rollosteuerungen nicht zulässt. Hier müssen echte" Kanäle für die Vorrangfunktion verwendet werden. Des weiteren sollten Merker nicht verwendet werden, wenn es um die Verknüpfung von Flanken geht. Diese erzeugen an Merkern zu kurze Signale und werden deshalb nicht immer sauber erkannt! 8.Verwendung von Bewegungsmelder Werden Fremdfabrikate eingesetzt, eignet sich als Objekt meistens der Tastschalter besser, als der Bewegungsmelder, da dieses auf kurze Impulse reagiert und die Nachlaufzeit daraus selbst generiert. Die Impulsdauer der verwendeten Geräten sollten, soll das Objekt Bewegungsmelder verwendet werden, nicht länger als 1 bis 2s sein, um ein vernünftiges Verhalten im System zu gewährleisten. 9.Dämmerungsfunktionen Der Unterschied zwischen Ein- und Ausschaltschwelle sollte mindestens Faktor 2 betragen, um ein störungsfreies Schaltverhalten zu gewährleisten. Anbei einige Richtwerte für den Luxwert: Beleuchtung EIN bei Dämmerung:2 Lux Beleuchtung AUS bei Helligkeit:5 Lux Rollos ZU bei Dämmerung:5 Lux Rollos AUF bei Helligkeit:10 Lux Rollos ZU bei Sonne:60.000Lux Rollos AUF nach Sonne:30.000Lux Die Werte hängen stark vom Montageort ab. Denken Sie vor der Montage- besser noch vor der Leitungsverlegung- über Einfluss von Schattenbildung (z.B. durch Dachüberhang, wachsende Pflanzen u.s.w.) und Wetter- bzw. Umwelteinflüssen (Schnee, Straßenverkehr) nach. 10.Zentralsteuerungen Achten Sie bei der Konfiguration mehrerer Zentralsteuerobjekte darauf, dass diese nie gleichzeitig angesteuert werden, z.B. aus der logischen Verknüpfung mit Dämmerungsschalter oder Schaltuhr. In einem solchen Fall würde nur die höchstwertigen Adresse ausgeführt werden | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||