Der Kanalgenerator:
Der Kanalgenerator gibt kontinuierlich den digitalen Impulscode ( Dupline-Träger ) auf das Dupline-Netz. Er synchronisiert das System durch die Takt- und Zeitsteuerung aller an das System angeschloßenen Komponenten. Das Signal dient gleichzeitig als Betriebsspannungquelle für Sender ohne eigene Stromversorgung und ist die Intelligenz des Bussystemes. In ihm sind alle wichtigen Funktionen schon hinterlegt: Kontakte, Zeitschaltuhren, verschiedene Alarme und Verknüpfungsmöglichkeiten von verschiedenen Adressen lassen schier unendliche Möglichkeiten offen.
Dabei wird die herkömmliche Punkt zu Punkt Verdrahtung durch die Kodierung der Komponenten ersetzt. Dies geschieht zum einen mit dem Handkodiergerät und zum anderen mittels PC sowie der kostenloser Software "Pro-Line".
Die Intelligenz in der Verteilung:
    Der Kanalgenerator
Der Sender:
Sender sind parallel über das Dupline-Netz angeschloßene Geräte. Sie ermöglichen die Eingabe bestimmter Signale von Komponenten wie Drucktaster, Relaiskontakte, Temperatur- oder Helligkeitssensoren usw.. Sender werden in zwei Kategorien unterteilt. Solche ohne und solche mit eigener Spannungsversorgung.
Sender mit eigener Spannungsversorgung benötigen zu ihrem Betrieb eine externe Spannungsquelle. Diese Art von Sendern sollte in möglichst vielen Anwendungen engesetzt werden, da sie - bedingt durch ihren eingangsseitigen Kontaktstrom - größeren Schutz gegen Störeinflüsse bieten und das Dupline Trägersignal nicht belasten, was wieder eine höhere Anzahl von Gesamtkomponenten oder/ und eine höhere Netzausdehnung zulässt.

Sender ohne eigene Stromversorgung werden direkt aus dem Dupline-Netz gespeist. Diese Art von Sendern ist ideal für Standorte,wo es um Sicherheitsanlagen, Niveauüberwachungen usw. geht und keine Betriebsspannung vorhanden ist ( z.B. explosionsgefährdete Umgebung )
Diese Sender wirken auf dem Dupline Netz als Last, wodurch sie die maximale Übertragungsdistanz vermindern. Im allgemeinen sind bei Anwendungen mit Übertragungsdistanzen unter 5 km die Gesamtzahl der Sender ohne eigene Stromversorgung und der Querschnitt des Drahtes nicht kritisch.

Der Abstand zwischen Sensor und Senderanschluß hängt in der Regel für jede Art von Sender von der Umgebung ab. In einer gewerblichen Umgebung wie z.B. einem Bürogebäude kann die eingangsseitige Distanz bis zu 15m betragen. In einer industriellen Umgebung mit erheblichen Störeinflüssen darf die Länge des eingangsseitigen Kabels dagegen 3 m nicht übersteigen.
Der Empfänger:
Empfänger werden ebenfalls parallel an die Zweidrahtleitung angeschloßen. Ausgangsseitig geben sie Schaltzustände oder Stellgrößen als Signale zur Ansteuerung von Motoren, Pumpen, Ventilen, Regler, Alamgeräten,oder Anzeigegeräten usw.
Jeder Ausgang eines Empfängers kann mit dem Handkodiergerät auf eine beliebige Adresse kodiert werden. Außerdem lassen sich bei jedem Empfänger mit digitalen Signalausgängen die Ausgangszustände bei Systemfehlern z.B. Ausfall des Trägersignals durch Kurzschluß oder Kabelbruch festlegen. Diese Festlegung erfolgt für alle Ausgänge eines Empfängers ebenfalls mit dem Handkodiergerät
Eine typischer Empfängerkomponente: 4-fach Schaltmodul
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