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Die Leitungsführung: Eine vorbestimmte Leitungsführung, zum Beispiel als Ringleitung, gibt es bei Dupline nicht. Ob die Leitungstopologie nun Ring- oder Sternförmig, als Stamm- und Stichleitung oder aus einer Mischung daraus besteht, ist bei Dupline völlig egal. An jedem Ort der Anlage kann ein Signal eingespeist oder abgenommen werden. Das Übertragungsverfahren: Durch das verwendete Zeitmultiplexverfahren können mittels Dupline bis zu 128 voneinander unabhängige Signal ( digital und/oder analog ), in beliebiger Richtung, auf lediglich zwei Drähten, über Distanzen von bis zu 10 km gesendet und empfangen werden. Über die Vernetztung von mehreren Kanalgeneratoren oder die Visalisierung per PC oder Touch-Panels können eine Vielfalt von Lösungen sehr preiswert erreicht werden. | |
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Das Trägersignal: Das von der zentralen Intelligenz ( Kanalgenerator ) erzeugte Trägersignal besteht aus einem Synchronisationsimpuls von 8 ms Dauer, gefolgt von Kanalimpulsen ( bis zu 128 ) von je 1 ms Dauer. Der Kanalimpuls, der unmittelbar auf das Synchronsignal folgt, ist dabei immer die Kanaladresse A1, der zweite A2, der dritte A3 usw. zugeordnet. Aus der Summe der Impulszeiten ergibt sich die die Zykluszeit. Bei voller Systemauslastung also 128 Kanalimpulse von 1 ms + Synchronimpuls von 8 ms = 136 ms. Gleichzeitig dient das Trägersignal als Betriebsspannung für Bus-Komponenten, die keine eigene Stromversorgung besitzen. Die Adressierung: Jedem Eingang eines Senders und jedem Ausgang eines Empfängers wird über ein Handprogrammiergerät eine Adresse zugewiesen. Im Verbund mit dem Kanalgenerator wird nun jedes Signal, das an einem Senderingang ansteht, auf einen Empfangsausgang, welcher die die gleiche Adresse wie die Sendereingabe besitzt, ausgegeben. Bei Dupline ist es erlaubt, beliebig viele Empfängerausgänge auf die gleiche Adresse zu kodieren. Dadurch ist es möglich, ein Eingangssignal an mehreren Orten gleichzeitig auszugeben. Es können aber auch beliebig viele Sendereingänge auf eine gleiche Adresse kodiert werden. In diesem Fall wird ein Empfängerausgang von mehreren örtlich verteilten Sendereingängen angesteuert. Das spart Kanäle und verschafft eine bessere Übersicht. |